Erzeugung, Nutzung, Speicherung, Transport
H2EXSTOP: Explosionsschutz beim Einsatz von Wasserstoff
Das Projekt H2EXSTOP erarbeitet Grundlagen für die explosionsschutztechnische Entkopplung beim Einsatz von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft.
Mit der Energiewende und der damit verbundenen Integration von Wasserstofftechnologien, gehen erhebliche sicherheitstechnische Anforderungen einher – insbesondere im Hinblick auf den Explosionsschutz. Wasserstoff kann in Verbindung mit Sauerstoff aus der Luft eine explosionsfähige Atmosphäre bilden. In dieser Atmosphäre führt eine wirksame Zündquelle zu einer Explosion.
Um die Explosionsgefahren bei der Erzeugung, Speicherung, dem Transport und der Nutzung von Wasserstoff zuverlässig beherrschen zu können, ist ein sicherer Umgang mit diesem erforderlich. Das Projekt H2EXSTOP erarbeitet Grundlagen für die explosionsschutztechnische Entkopplung beim Einsatz von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft, um diese Sicherheit zu gewährleisten.
Dieses Ziel des Projekts weist eine hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung auf. Denn parallel zum Ausbau der Wasserstofftechnologien arbeiten die Forschenden die dringend erforderliche Sicherheitstechnik grundlegend aus und präsentieren initiale Lösungsansätze, um mögliche Explosionen zu beschränken.
Langtitel: H2EXSTOP: Erarbeitung von Grundlagen zur explosionsschutztechnischen Entkopplung beim Einsatz von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Förderkennzeichen: 03SF0738A-D
Gesamtfördersumme: ca. 1,8 Mio. Euro
Partner: Ernst-Abbe-Hochschule Jena University of Applied Sciences, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Haver & Boecker OHG, R. Stahl Schaltgeräte GmbH und Braunschweiger Flammenfilter GmbH
Projektlaufzeit: 01.04.2024 – 31.03.2027
Kontakt in das Projekt:
Prof. Dr. Frank Engelmann
Koordinator des Projekts H2EXSTOP
Ernst-Abbe-Hochschule Jena University of Applied Sciences
+49 (0) 3641 205 925
frank.engelmann@eah-jena.de