Nach seiner Reise mit der MS Wissenschaft im Jahr 2025 ist der digitale H2Giga-Comic „Electra und das Geheimnis des Wasserstoffs“ nun auch als interaktiver Online-Comic verfügbar. Er lässt Groß und Klein in die Wasserstoffwelt von morgen eintauchen.
Wo steht Deutschland beim Hochlauf der Wasserstoffproduktion? Was sind die nächsten Schritte? Und welcher Forschungsbedarf besteht noch? Diese Fragen adressiert das Wasserstoff-Leitprojekt H2Giga in seiner neuen Studie Technologie- und Innovations-Roadmap Elektrolyse.
Das H2Mare-Projekt PtX-Wind hat die weltweit erste Produktion von synthetischen Kraftstoffen auf einer schwimmenden Plattform erfolgreich demonstriert. Über zwei Wochen wurde die Plattform in der Nordsee vor Helgoland rund um die Uhr betrieben und liefert nun den Beweis, dass Power-to-X-Verfahren auch unter rauen Offshore-Bedingungen zuverlässig arbeiten.
Damit Wasserstoff und seine Derivate sicher, effizient und in großem Maßstab transportiert werden können, sind technische Regelwerke und Normen sowie verlässliche rechtlicher Rahmenbedingungen notwendig. Die entwickelte Roadmap Norm benennt konkrete Forschungs- und Regelsetzungsbedarfe.
Wie kann Kreislaufwirtschaft für Elektrolyseure zur Realität werden? ReNaRe zeigt, wie es geht. Von der Demontage bis zur Wiederverwertung hat das H2Giga-Projekt verschiedene Schritte des Recyclings analysiert, getestet und verbessert. Vor allem bei der Rückgewinnung von Keramiken leistete das Projektteam Pionierarbeit.
Nach viereinhalb Jahren Forschung zur Offshore-Produktion von Grünem Wasserstoff und weiteren Power-to-X-Produkten hat H2Mare vom 23. bis 24. September 2025 in Warnemünde seine wichtigsten Erkenntnisse vorgestellt. Bei der Abschlusskonferenz diskutierten Fachleute aus Politik, Forschung und Industrie über Erreichtes, den Stand des Wasserstoff-Hochlaufs und über die nächsten Schritte.
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2025 - Zukunftsenergie haben die Wasserstoff-Leitprojekte Kunstschaffende aller Disziplinen eingeladen, Grünen Wasserstoff aus ihrer künstlerischen Perspektive heraus in Szene zu setzen. So erreichen die Wasserstoff-Leitprojekte eine ganz neue Zielgruppe außerhalb der Wissenschafts-Community. Die Kunstwerke laden zu einer emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema ein, ohne komplizierte Fachbegriffe.
Die Wasserstoff-Leitprojekte waren für 6 Monate Teil der Weltausstellung im japanischen Osaka. Über 3 Millionen Menschen haben sie dort im Deutschen Pavillon besucht.
Christine Heume forscht im H2Giga-Projekt DERIEL an Alterungsprozessen von Elektrolyseuren. Mit ihrem Vortrag über eine ganz neue Entdeckung hat sie den Science Slam „H2 ahoi!“ der Wasserstoff-Leitprojekte gewonnen.
Eine neue Versuchsanlage aus dem H2Giga-Projekt IntegrH2ate macht neben Wasserstoff auch weitere Elektrolyse-Produkte nutzbar. Zukünftig könnte dieses Konzept die Wirtschaftlichkeit der Elektrolyse verbessern.