Nutzung

DEmAH: Mechanische Antriebsenergie direkt aus Wasserstoff erzeugen

Im Zentrum des Projekts DEmAH steht ein neuartiger Energiewandler. Er liefert aus Wasserstoff direkt mechanische Antriebsenergie, statt wie bei Brennstoffzellen Strom. Diese kann in Motoren oder Turbinen genutzt werden.

Das Foto zeigt drei ineinandergreifende Zahnräder aus Wasser vor blauem Hintergrund.
Foto: ©Shawn Hempel – stock.adobe.com

Im Projekt DEmAH soll ein Machbarkeitsnachweis für einen neuartigen Energiewandler erbracht werden. Ziel ist es, mit dem Wandler den Wirkungsgrad bei der Umwandlung der chemischen Energie des Wasserstoffs in Nutzarbeit, also beispielsweise Antriebsenergie, zu steigern. Weiterhin möchten die Forschenden zeigen, dass gegenüber Brennstoffzellen die Systemkosten deutlich gesenkt werden können.

Der DEmAH-Wandler ist wesentlich einfacher aufgebaut als die für die Wasserstoffwirtschaft bisher präferierten Brennstoffzellen und kann voraussichtlich höhere reale Wirkungsgrade von etwa 65 bis 70 Prozent erreichen. Anstelle von elektrischer Energie liefert er mechanische Antriebsenergie – für Verbrennungskraftmaschinen wie Otto- und Dieselmotoren oder Gasturbinen. Insbesondere für schwere Fahrzeuge kann der Wandler eine Alternative zu Brennstoffzellen oder H2-Verbrennungsmotoren sein.

Langtitel: Demonstration der direkten Erzeugung mechanischer Antriebsenergie aus H2

Förderkennzeichen: 03SF0644A

Gesamtfördersumme: ca. 0,98 Mio. Euro

Partner: Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) - Institutsteil Hermsdorf (Koordination), ERK Eckrohrkessel GmbH

Projektlaufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024

Kontakt in das Projekt:

Dr. Olga Ravkina
Koordinatorin des Projekts DEmAH
Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme

+49 (0) 36601 9301-4905

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