Speicherung

WaNaWa: Wasserstoffspeicherung in Nanowasser

Das Projekt WaNaWa konzentriert sich darauf, ein grundlegend neues physikochemisches Prinzip zur Wasserstoffspeicherung nahe Raumtemperatur für mobile Anwendungen einzuführen.

Das Bild zeigt Luftblasen in Wasser.
©peterschreiber.media - stock.adobe.com

Trotz jahrelanger Forschungsarbeiten versprechen derzeit weder physikalische noch chemische Verfahren die folgenden Eigenschaften gleichzeitig zu erfüllen: eine hohe gravimetrische und volumetrische Speicherkapazität nahe Raumtemperatur sowie schnelle Be- und Entladung bei moderaten Druckbedingungen. Eine Ursache dafür ist die zu schwache Bindung von Wasserstoff in physikalischen und die zu starke Bindung in chemischen Speichertechnologien.

Der Ansatz von WaNaWa ist es, beide Speicherprinzipien synergistisch zu kombinieren. Dieser innovative Speicheransatz basiert auf Gaseinschlussverbindungen in nanoskaligen Wasserstrukturen (sogenanntes Nanowasser), die durch eine Verkapselung in poröse Kohlenstoffmaterialien entstehen.

Langtitel: WaNaWa - Wasserstoffspeicherung in Nanowasser

Förderkennzeichen: 03SF0737A-C

Gesamtfördersumme: ca. 2,1 Mio. Euro

Partner: Friedrich-Schiller-Universität Jena, Ruhr Universität Bochum, Fraunhofer IKTS

Projektlaufzeit: 01.03.2024 – 28.02.2027

Kontakt in das Projekt:

Prof. Dr. Martin Oschatz
Koordinator des Projekts WaNaWa
Friedrich-Schiller-Universität Jena

+49 (0) 3641 94-8400

Weitere Projekte der Wasserstoff-Grundlagenforschung