Von der Fertigung per Hand zur seriellen Produktion von Elektrolyseuren in nur vier Jahren. Bei der H2Giga-Abschlusskonferenz in Frankfurt am Main haben die Teilnehmenden ihre Forschungsergebnisse in Vorträgen und zahlreichen Postern vorgestellt und diskutiert. Ein besonderes Highlight war eine Ausstellung mit zahlreichen Exponaten und Innovationen aus den Projekten.
Wie lassen sich komplexe Zukunftsthemen wie die Wasserstofftechnologien auf neue Weise kommunizieren – jenseits klassischer Formate, aber mit wissenschaftlicher Substanz? Dazu ist der Club Subway in Köln zum Treffpunkt für eine ungewöhnliche Begegnung geworden: Hip-Hop-Kultur und Energieforschung fanden bei der Veranstaltung „H2 means Hip-Hop“ auf kreative Weise zueinander.
Die Wasserstoff-Leitprojekte sind an Bord des Ausstellungsschiffs MS Wissenschaft auf großer Deutschland-Tour unterwegs. Anlässlich des Wissenschaftsjahres 2025 – Zukunftsenergie machen sie mit vier Exponaten ihre Projektergebnisse rund um die Zukunftstechnologie Wasserstoff für die Öffentlichkeit erlebbar.
Wasserstoff-Forschung in neuem Format: Mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft geht ein interaktives Exponat des Wasserstoff-Leitprojekts H2Giga auf Deutschlandreise. Der digitale Comic „Electra und das Geheimnis des Wasserstoffs“ zeigt Groß und Klein die Energiezukunft von morgen.
Die Wasserstoff-Leitprojekte ladenKunstschaffende jeglicher Kunstdisziplinen dazu ein, die Bedeutung von Grünem Wasserstoff kreativ und öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen! Die drei besten Vorhaben werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. Der Wettbewerb findet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2025 statt, das sich mit Themen rund um Zukunftsenergie befasst.
Das Wasserstoff-Leitprojekt H2Giga geht den nächsten Schritt, um die Elektrolyseurherstellung weiter zu automatisieren. Das H2Giga-Projekt StaR – Stack Revolution hat die Vorbehandlung der im Stack verbauten Metallbleche mit Ultrakurz-Puls-Lasern in seine Musterfertigung integriert. Die Vorbehandlung ist notwendig, um Komponenten aus Metall und Kunststoff zuverlässig miteinander zu verbinden.
Seit dem Projektstart im April 2021 haben die über 100 Partner im Wasserstoff-Leitprojekt TransHyDE die Forschung und Entwicklung verschiedener Transport- und Speicheroptionen vorangetrieben. Bei der Abschlusskonferenz des Projekts präsentierten die Partner vom 25. bis 27. März 2025 ihre Ergebnisse, Exponate und wissenschaftliche Poster im Futurium in Berlin.
Wie verlaufen die Genehmigungsverfahren für Elektrolyseanlagen? Welche rechtlichen Vorgaben gibt es für ihren Betrieb? Wie lassen sich die Prozesse effizienter gestalten? Partner des Wasserstoff-Leitprojekts H2Giga haben nun drei Dokumente vorgelegt, um Betreiber und Behörden bei den Verfahren zu unterstützen.
Die RMA Rheinau, Partner im TransHyDE-Projekt Sichere Infrastruktur, kann seit einigen Wochen eichamtliche Prüfungen von wasserstofftauglichen Gasmengenzählern durchführen und hierdurch die Etablierung dieses Wirtschaftszweigs aktiv unterstützen.
Bis zu 500 Kilogramm Wasserstoff am Tag: H2Giga-Partner Schaeffler hat auf der HYDROGEN Technology EXPO einen effizienten 1-Megawatt-PEM-Elektrolysestack präsentiert, in den Ergebnisse und Grundlagen aus dem H2Giga Projekt StacIE eingeflossen sind.