Nutzung

InnoSyn: Wie sich aus Wasserstoff und CO2 das Heizgas Methan und Vorläufer für klimafreundliche Kraftstoffe herstellen lassen 

Das Projekt InnoSyn nutzt klimaschädliches CO2 als Rohstoff, um Methan und Vorläufer für synthetische Kraftstoffe herzustellen. Die Nutzung von Kohlendioxid, statt wie bisher Kohlenmonoxid, könnte die Methan- und Kraftstoff-Produktion deutlich effizienter und  klimafreundlicher gestalten.

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Foto: ©AP - stock.adobe.com

Für ein klimaneutrales Deutschland müssen vor allem die Bereiche klimafreundlich gestaltet werden, die heute das Klima am meisten belasten. Einer von vielen Bausteinen ist dabei die synthetische Herstellung von Methan und Kraftstoff. Methan als Hauptbestandteil von Erdgas ist eines der wichtigsten industriellen Heizgase, synthetische Kraftstoffe können den Flug- und Schwerlastverkehr klimafreundlich gestalten. Das Projekt InnoSyn will klimaschädliches CO2 als Rohstoff nutzen, um sowohl Methan als auch Vorläufer für synthetische Kraftstoffe mithilfe der Fischer-Tropsch-Synthese herzustellen. Bisher kommt dafür ein Gemisch aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid zum Einsatz. Die Nutzung von Kohlendioxid statt Kohlenmonoxid könnte die Methan- und Kraftstoff-Produktion deutlich effizienter und damit klimafreundlicher gestalten. 

Langtitel: Innovative Syntheseprozesse zur Erzeugung chemischer Energieträger aus grünem Wasserstoff in lastflexiblen Blasensäulenreaktoren

Förderkennzeichen: 03SF0616A-C

Gesamtfördersumme: ca. 2 Mio. Euro

Partner: DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie KIT (Koordination), Leibniz-Institut für Katalyse e.V., Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Projektlaufzeit: 01.03.2021 – 29.02.2024

Kontakt in das Projekt:

Dr.-Ing. Frank Graf
Koordinator des Projekts InnoSyn
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

+49 (0) 721 608412-21
 

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